
Ursina Bösch’s künstlerische und vermittlerische Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Tanz, Bewegung, Musik und Sprache. Sie ist geprägt von Dialog – sowohl im Entstehungsprozess als auch in der Performance selbst.
Ihre Arbeiten stellen Fragen. Sie setzen sich mit gesellschaftlichen Normen auseinander, hinterfragen Vorstellungen von Körper, Geschlecht und sozialen Konventionen. Interviews und direkte Begegnungen fließen in Ihre Soundarrangements für Performances ein, Stimmen und Geräusche werden zu klanglichen Ebenen der Performance. Gleichzeitig entstehen Choreografien aus alltäglichen Bewegungsmustern und dem individuellen Ausdrucksschatz der Mitwirkenden.
Tanz und Musik werden dabei zu Mitteln, um Perspektiven zu verschieben, Räume des Dialogs zu eröffnen, mit der Vision, neue Formen des Erlebens und Zusammenlebens zu schaffen.
Ursina Studierte Musik und Bewegung an der Zürcher Hochschule der Künste (Bachelor) und der Hochschule der Künste Bern (Master, Schwerpunkt Performance Tanz), Zeitgenössischen Tanz An SOZO Visions in Motions in Kassel, Improvisation, Kreation/Choreografie bei TIP bewegungsart Freiburg sowie Vermittlung/Choreografie an der Tanztangente in Berlin. Ursina lebt in Zürich.









